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Held/in für einen Tag!

Held/in für einen Tag!

… so einfach geht’s!

Kennst Du das – Du begegnest zufällig jemandem, den Du echt magst, aber schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen hast. Und Du freust Dich so richtig, zu hören, wie es ihm oder ihr geht. Gleichzeitig hast Du selbst etwas zu erzählen oder kannst etwas zum Thema beitragen, welches vom Gesprächspartner gerade angesprochen wird.

Und dann ist es, wie so oft, Dein Gegenüber ist ausschließlich im Sendemodus und beschallt Dich 20 Minuten lang mit allem, was bei ihm/ihr so alles passiert ist. Gleichzeitig verhallt jeder Versuch, Deinerseits zum Gespräch etwas beizutragen oder selbst etwas zu erzählen, irgendwo im Nirgendwo. Egal, was Du sagen möchtest, es wird einfach nicht gehört, bekommt keinerlei Reaktion von Deinem Gegenüber? Sondern der Redeschwall, der Informations-Overload geht einfach weiter? Kennst Du das?
Mit welchem Gefühl gehst Du dann raus aus dieser zunächst erfreulich anmutenden Situation? Mir entfleucht dann beim Weggehen, gern mal ein leises: “Puh!”

Klar, auch mir passiert das nicht selten, wenn ich gerade in irgendeinem Projekt so tief drinstecke, etwas für mich ganz besonderes geschafft habe und eigentlich nur schnell mal mit dem Hund ‘raus gehe. Treffe ich dann jemanden, dann kann es auch sein, dass ich alles über mein Gegenüber gieße, was ich gerade erlebe. Dann bin ich stolz, auch aufgeregt, begeistert und überschwänglich und will einfach erzählen. Da muss einfach alles raus. Im Anschluss entschuldige ich mich dann oft, weil ich soviel erzählt und mich gar nicht nach dem anderen erkundigt habe. Tatsächlich bin ich aber auch das Risiko eingegangen, dass mein Gegenüber sich nicht gesehen, wahrgenommen und wichtig fühlt. Spätestens bei der nächsten Begegnung mach ich’s dann meistens wieder gut.

Dabei ist es wirklich so einfach, für einen Menschen in nur einem kurzen Augenblick zum Helden des Tages zu werden. Hinhören und hinterfragen ist hier die Zauberformel. Denn wie oft kommt es Deinem Alltag vor, dass Dir tatsächlich mal jemand zuhört? Das Dein Gegenüber nachfragt, wenn Du etwas erzählst. Ist es nicht eher so, dass viele bei dem kleinsten Impuls das Gespräch einfach übernehmen und ihrerseits von sich erzählen? Und Du wirst dann in die Zuhörerrolle gedrängt?

Mach doch heute mal etwas anders. Geh doch freiwillig in die Rolle der Zuhörer/in. Stell Dich bewusst etwas hintenan, in dem Vertrauen, dass Deine nächste Gelegenheit zum Erzählen kommen wird. Interessiere Dich im Gespräch für Dein Gegenüber, frag nach und bleib einfach mal eine kurze Weile ganz bei Deinem Gegenüber. Du wirst erstaunt sein, was Du alles erfahren wirst und wie Dein Gegenüber sich öffnet. Auch wirst Du spüren, welches Glück Du damit für Deinen Gesprächspartner produzierst. Vielleicht hatte er oder sie bereits schon seit ein paar Tagen kein wirkliches Gespräch mehr. Möglicherweise hört ihm oder ihr sonst niemand wirklich zu. Und Du kannst heute für diesen Menschen zum Held des Tages werden.

So einfach ist das mit dem Heldentum manchmal…

In diesem Sinn, hab einen schönen Tag!

Deine Katja

Katja

"Es gibt keinen Grund, nicht aufzubrechen. Im Idealfall wird alles besser. Im schlimmsten Fall bleibt alles beim Alten!" Und damit es besser wird, bekommst Du von mir alles, was ich kann und weiß, damit Du Deine Ziele erreichst - persönlich und im Job. Also: Worauf wartest Du?

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